Er soll sich endlich ändern!?

Warum das der größte Beziehungs-Denkfehler ist &

7 Dinge, die Du wirklich tun kannst, um zu bekommen was Du willst!

Er trödelt immer so lang im Bad, lässt überall seine Klamotten oder Socken liegen, er macht ein paar Scherze obwohl die Situation ernst ist, Kuscheln will er nur wenn es Sex gibt, er lädt ständig seine Jungs nach Hause ein- die ziemlich laut sind- , er hätte schon längst die Glühbirne und das Regal reparieren sollen und könnte mindestens 1 mal die Woche Staubsaugen, Müll runterbringen und mir gelegentlich mal Blumen mitbringen. Es gibt zahlreiche Dinge, die er besser machen könnte!
Gerade in Langzeitbeziehungen und wenn die Herausforderung „Kinder“ dazukommt, hat der Alltag einen voll im Griff! Dann wünschen wir uns, dass er doch nur ein paar Dinge verändert, dann wäre alles leichter und vor allem besser! Moment mal. Dann wäre was besser? Ja genau, dann wäre unser (räusper) – ich korriegiere- MEIN Leben besser! Oder treffender: Damit würde er MEINER Vorstellung von einem guten Leben und einer erfüllten Partnerschaft entsprechen. Und da ist schon der erste Denkfehler.
Wir schieben gerne die Schuld auf unseren Partner und machen sein Verhalten und damit ihn dafür verantwortlich wie unser Leben bzw. unsere Partnerschaft läuft. Zugleich stülpen wir dem anderen unsere Erwartungen über-ohne ihm diese mitzuteilen- und sind dann (oh Wunder) enttäuscht, wenn dieser sie nicht erfüllt!
Schließlich ist es viel leichter die Schuld auf jemand anderen zu schieben, der ja auch 24/7 um einen herum ist, als mal bei sich selber zu schauen. Denn wenn man beginnt bei sich zu gucken, dann könnte das viel unbequemer werden. Besorgniserregend ist- der Großteil der Menschen kennt die eigenen Erwartungen nicht, daher kann er sie auch schlecht kommunizieren und das macht das Ganze noch komplizierter!
Fakt ist aber: Immer wenn Du willst, dass er sich verändert ist das immer der erste große Hinweis: Du gibt gerade einen großen Teil Deiner Verantwortung ab, machst Dich abhängig von ihm und erschaffst ungesunde Energie/ Stimmung in der Partnerschaft! Warum das fatal ist, Du Dir damit selber mehr schadest als nützt, das erkläre ich Dir im weiteren Verlauf dieses Beitrags! Denn der Weg der Achtsamkeit, Selbstliebe, Ehrlichkeit und Erkenntnis wird es Dir leichter machen, das zu bekommen, was Du wirklich willst!

1. Stülpe Deinem Partner nicht Deine Vorstellung von einem perfekten Leben über. Es ist DEINE Vorstellung und Erwartung, nicht SEINE.

Wir Menschen neigen sehr schnell dazu unsere Erwartungen von z.B. Sauberkeit, Kindererziehung, Ernährung, Romantik, Zeit zu Zweit, Geschenken, Arbeit,  uvm. dem Partner überzustülpen. Falsche/ Eigene Erwartungen sind in der Paartherapie dauernd Thema und führen zwangsläufig immer zu Streit. Warum? Du darfst verstehen, wenn zwei Menschen sich finden und entscheiden zusammen zu sein, dann treffen auch zwei völlig verschiedene „Leben“ aufeinander.
Du bist von Deinen Eltern mit anderen Werten und Moralvorstellungen geprägt worden und genauso auch Dein Partner. Durch unsere kindliche Prägung übernehmen wir die Verhaltensweisen (egal ob gut/ schlecht), wie und was wir denken und reden (Glaubenssätze) von unseren Eltern. Genauso auch die Vorstellung wie eine Beziehung, eine Ehe oder ein Mann oder eine Frau sein soll. Das alles speichern wir im Unterbewusstsein, es lenkt und beeinflusst uns rund um die Uhr, besonders wenn wir im Alltag auf Autopilot laufen (und wir laufen aufgrund der heutigen Informationsflut ständig auf Autopilot). Daher kann es schnell im Streit passieren, dass wir uns „vergessen“ und plötzlich wie Mama oder Papa klingen, obwohl wir genau das nie gemocht haben.
Daher liegt es an Dir, zu erkennen: Wo kommt meine Erwartung her? Wieso verfolge/ behalte ich sie noch? Dienen mir meine Erwartungen oder setzen sie mich unter Druck (Perfektionismus)? Und wenn er mal die Socken und Krümel liegen lässt: Wieso stört Dich das? Ganz einfach. Das gleiche Phänomen wie wenn sich jemand an der Kasse vordrängelt und Du sauer wirst. Du würdest es am liebsten auch machen, aber vielleicht erlaubst Du es Dir nicht?

 

Paartherapie | Paderborn2. Du bist nicht Deine Emotionen! Distanziere Dich von Deinen Gefühlen und meistere so jeden Konflikt!

Zu viele Emotionen können wunderschön, aber auch ein absoluter Killer sein. In erster Linie darfst Du lernen, dass Emotionen (E-Motion: Etwas in Bewegung setzen) durch das Ausschütten von Hormonen eine rein körperliche „Veränderung“ erzeugen, die Dich dazu veranlassen sollen, zu flüchten, zu kämpfen, dich zu belohnen. Quasi um Dein Leben zu retten. Aus diesem Grund sind sie ein Werkzeug um Dein Überleben zu sichern. Viele Menschen machen aber heutzutage den Fehler: Sie identifizieren sich mit ihren Gefühlen. Das lernen wir schon als Kind durch die Sprache: “Ich bin wütend.”, “Ich bin traurig.” Genau genommen ist das falsch. Richtig ist: “Ich fühle Wut.”, “Ich fühle Traurigkeit.”
Wichtig: Du bist nicht Deine Emotionen! Lerne, Dich nicht mehr mit Deinen Gefühlen zu identifizieren. Betrachte sie als das was sie sind, ein Werkzeug, wie eine Ampel, die Dir sagt, was gut für Dich ist und was nicht. So schaffst Du Distanz und bleibst ruhiger. Ich weiß, das braucht Training, aber es hilft Dir enorm den nächsten Aspekt zu verstehen: Du bist die Person, die ihre Gefühle erzeugt und nur Du kannst Sie auch wieder gehen lassen. Das heißt, wenn Du beim nächsten Streit Deinem Partner die Schuld gibst, dass er Dich mit einer Bemerkung sauer gemacht hat. Das ist nicht wahr. Du bist es, die das Gefühl von Wut erschaffen hat, es ist Deins! Aber das Schöne ist, nur Du hast die Macht dieses Gefühl loszulassen.
Übung für Dich: Wenn Du spürst, dass unangenehme Gefühle „hochkommen“ oder bereits da sind, mache eine Atemübung um in Ruhe mit ihm darüber reden zu können. Nutze dabei die 4x4x4 Amung. 4 Sekunden einatmen, 4 Sekunden ausatmen und das 4 Mal hintereinander. Stelle Dir bei jedem Ausatmen bildlich vor, wie Du die negativen Gefühle ausatmest und loslässt.
Übung für Euch: Sollte gerade ein Konflikt zwischen euch hochkochen, solltet ihr dem Streit den Raum und die Energie wegnehmen, indem ihr ihn unterbrecht. Warum? Unser Gehirn lernt schnell Muster zu verinnerlichen, auch ein Streit folgt immer einem Muster. Dieses Konfliktmuster gilt es nun zu durchbrechen. Einigt euch zuvor auf ein “Code-Wort” das witzig & ausgefallen ist, ein Wort, das ihr im normalen Sprachgebrauch selten verwendet, es aber so humorvoll oder süß ist, dass es die Macht hat, den Streit kurz auf Eis zu legen. Wie wäre es mit “Schnuckiputz”, ” Piepmatz” oder “Kuschelbär”. Es darf euch zum Schmunzeln bringen und beide müssen sich daran halten ab jetzt Ruhe zu bewahren. Vielleicht wollt ihr auch gemeinsam die Atemübung machen. Das schafft Raum für “Neues”, so können hartnäckige Streitigkeiten vom Energielevel heruntergefahren werden und das Gehirn lernt ein “gesünderes Konfliktmuster”.

 

3. Übernimm Verantwortung für Dich und Deine Taten!

Es ist immer leichter die Schuld bei jemand anderem zu suchen, aber genau da liegt das Problem: Als du damals diese Partnerschaft eingegangen bist, hast Du Dich für diese Person entschieden. Und genauso ist es Deine Entscheidung, wie viele Tage und Nächte Du weiterhin in dieser Beziehung bleibst. Das heißt, niemand zwingt Dich zu bleiben. Das heißt auch: Du trägst zu gleichen Teilen zu dieser Beziehung bei wie Dein Partner.
Was ist Schuld? Meine Meinung: Befreie Dich davon zu denken: ” Er ist/ ich bin Schuld, dass etwas Unangenehmes/ Schlimmes passiert ist.” Streiche diesen Gedanken komplett aus Deinem Kopf. Er lässt Dich immer an der Vergangenheit festhalten und führt zu nichts. Frage Dich mal welchen Zweck erfüllt die Frage nach der Schuld? Sie führt immer zu Konflikten bis einer von beiden siegt oder einer das Handtuch wirft. Gleichzeitig lässt es beide in der Vergangenheit bleiben, weil sie alles detailliert zerkauen, was längst vorbei ist. Wichtiger ist der Blick in die Zukunft: Es geht ums Verzeihen, Vergessen und  darum die Verantwortung für Deine Handlungen zu übernehmen: Was ist mein Anteil in dieser Krise?, Was kann ich in Zukunft anders tun? 
Frage Dich: Alles was Du ihm unterstellst, schau mal bei Dir, tust Du es anders? Tust Du es “besser”? Wenn ja, hast Du ihn gefragt, ob er es genauso von Dir braucht? Weil die Bewertung, dass Du es „besser“ machst, ist immer noch DEINE Bewertung. Frag Deinen Partner: Bist Du zufrieden mit unserem Sexualleben? Kuscheln wir genug? Unternehmen wir genug zu Zweit? Was wünschst Du Dir für die Zukunft/ für den Beruf ?
Du musst bei allem was Du tust, Deinen Partner mitnehmen, denn eine Partnerschaft ist wie eine lange Busfahrt. Habt ihr beide das gleiche Ziel oder will einer schon früher aussteigen? Gefällt euch die Fahrt oder seid ihr unglücklich und euch fehlt etwas? Sitzt ihr nebeneinander und schaut in die gleiche Richtung oder ist Distanz zwischen euch und ihr “ertragt” nur gemeinsam die Busfahrt? Wenn Du das Gefühl hast, dass Du nicht mehr kannst, dann ist es vollkommen in Ordnung zu gehen! Nur komm in die Handlung und sei wirklich ehrlich zu Dir.Große Liebe finden | Trennung heilen

 

4. Du kannst niemanden ändern! Übe Dich in Annahme und Liebe.

Zum Glück wissen die meisten, dass man keinen Menschen ändern kann, nur sich selbst. Was daher viele Frauen mit “Er soll sich ändern.” wirklich meinen ist  “Er soll wieder wie früher werden.” oder ” Er soll bloß nicht wieder wie früher werden.” oder” Er soll so werden, sodass ich ihn mehr lieben kann.” Egal was dahinter steckt, sie haben alle eins gemeinsam: Sie akzeptieren ihren Partner und die Situation nicht so wie er ist. Sie wehren sich quasi gegen den Mann, der er gerade ist. Dieser Widerstand kostet Kraft und schafft eine große Distanz zwischen beiden. Und das ist kein gutes Fundament für gegenseitigen Respekt und Liebe.
Wahre Liebe ist nicht an Bedingungen geknüpft, sie kann von niemandem “besessen” werden, niemand kann sie festhalten oder verlernen. Sie ist einfach da. Wir werden geboren und können es einfach. Liebe ist eine großartige Energie. Und du spürst sie einfach, sie ist da oder nicht.
Frage Dich mal: Was hindert Dich daran ihn so anzunehmen wie er wirklich ist? Ist es die Angst davor, wer er wirklich ist? Ist es die Angst verletzt zu werden? Schau mal genauer hin. Was würde passieren, sobald Du diesen Widerstand loslässt? Vielleicht steckt hinter dem Wunsch ” Er soll sich ändern.” eigentlich, dass Dein wahres Ich eine eigene Veränderung will, Du sie Dir aber nicht erlaubst? Fokussiere Dich mal auf Dich. Was willst Du in Deinem Leben ändern? Wie kannst Du Dich selber glücklich machen? Und dann tue es!

 

5. Reden! Lerne über Deine Gefühle und Erwartungen zu sprechen.

Wir wissen es alle: Kommunikation in einer Partnerschaft ist das A und O. Aber ich erlebe es immer wieder. Beide wissen wie wichtig sie ist, aber tun es zu wenig oder reden an einander vorbei. Gut miteinander reden ist aber nichts Selbstverständliches und total easy. Es braucht „Regeln“ und sie muss immer wieder neu justiert werden, je nach Lebenslage. Zudem unterliegt das Sprechen genauso einem Lernprozess wie das Gehen oder richtig essen.
Und wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben, haben beide jedoch ihre eigene „Sprache“. Körpersprache und auch Kommunikationsmuster. Das ist mit der häufigste Grund für Missverständnisse und Konflikte. Am meisten tauchen diese dann auf, wenn Einer einen sachlichen Inhalt äußert und der Andere aber emotional darauf reagiert. Er sagt: Bringst Du mir ein Bier mit, wenn Du in die Küche gehst?“ Sie sagt: „Das heißt Bitte!“, und ärgert sich, dass er keine Manieren habe. Er fragt nach einem Bier, sie denkt, er respektiere sie nicht. Oder anders: Sie fragt: „Wann bist du später zu Hause?“, Er sagt: „Hör auf mich zu kontrollieren.“ Sie stellt eine sachliche Zeitfrage, er reagiert emotional und fühlt sich an seine Kindheit erinnert. Kommunikation braucht gewisse Regeln und wenn Du merkst, dass Du bei einigen Äußerungen emotional an die Decke gehst, dann hat das immer mit Dir zu tun. Denn er triggert gerade ein altes Muster von Dir.
Erwarte nicht, dass Dein Partner Dir alles von den Lippen ablesen kann. Wenn es etwas gibt, dass Dich an Deinem Partner ärgert/stört, erinnere Dich, das sind Deine Gefühle und Deine Erwartungen, wie eine Beziehung sein muss. Deswegen ist es wichtig, dass Du mit ihm sprichst und ihm Deine Angelegenheiten mitteilst, die Dir am Herzen liegen. Jetzt weiß Du warum man so ein Gespräch mit: „Ich finde…“, Ich fühle mich…“, beginnt.Trennungsschmerz heilen | Große Liebe finden

 

6. Höre auf Dich bei anderen über ihn zu beklagen, statt mit ihm darüber zu sprechen!

Beklagst Du Dich oft über ihn bei Deiner Mutter oder Freundin, sprichst ausgelassen über seine ganzen Fehler und erklärst es damit, dass Du „nur“ Hilfe und Rat bei anderen suchst? Dann bist Du nicht ehrlich zu Dir.  Klar ist es schön mit der Freundin über die Männer herzuziehen, aber leider erschaffst Du damit etwas „Nicht“-Erfreuliches: Wenn Du negativ über Deinen Partner sprichst, wirst Du weiterhin Negatives von Deinem Partner „zurückbekommen“.
In der Psychologie und Wissenschaft nennt man es das Phänomen der Selbstprophezeiung. Du sagst: „Er lässt überall seine Sachen liegen und tut nichts im Haushalt.“ Dann rate mal wo Du Deinen Fokus hinlenkst, sobald nur mal eine Socke von ihm „falsch“ liegt? Klar, dass Du dann an die Decke gehst, denn Du bist es, die ihre Aufmerksamkeit dahin lenkt, welchen Fehltritt er sich als nächstes leistet. Das Leben folgt dem Gesetz der Anziehung. Das bedeutet, das was Du tust, worüber Du sprichst und Deine Aufmerksamkeit hinlenkst, davon bekommst Du noch mehr! Weil Dein Unterbewusstsein und das Leben denkt: „ Hey, sie steckt da so viel Energie rein. Das muss wichtig sein, also geben wir ihr mehr davon.“
Tipp: Sei ehrlich zu Dir: Willst Du diese Beziehung weiterführen? Wenn ja, dann lenke mal Deinen Fokus auf die positiven Seiten von Deinem Partner. Was kann er gut? Womit bereitet er Dir ein Lächeln? Was liebst Du an ihm? Rede darüber! Und Du wirst noch mehr davon bekommen! Und zugleich: Über den eigenen Mann zu lästern, obwohl alles im Großen und Ganzen gut läuft, wirft ein schlechtes Licht auf Dich. Es heißt, dass Du mit etwas an Dir selber unzufrieden bist! Denn wie gesagt: Er spiegelt nur etwas, was eigentlich bei Dir los ist! Also schau mal genauer hin. Wie kannst Du Dich zufrieden & glücklich machen? Eine Massage, eine Fortbildung, ein schönes Dinner, Meditation, Zeit für Dich, ein Jobwechsel? Schau mal genauer hin.

 

7. Wenn nichts mehr geht, dann braucht es keine Veränderung- es braucht einen Wandel/ Transformation!

Es sind bereits viele Gespräche mit ihm gelaufen, Du hast aber das Gefühl, dass sich nichts tut? Das liegt daran, dass ihr nicht etwas “Anderes” sondern etwas “Neues” braucht! Veränderung bedeutet, mehr vom Alten zu tun. Wir denken mit „kleinen, anderen Taten“ könnten wir festgefahrene Situationen lösen. Das ist falsch.  Es braucht einen Wandel. Beide Partner tragen gleichermaßen zu einer krisenhaften Situation bei, daher müssen auch beide neue Dinge tun, statt Altes immer zu wiederholen. Da leider Mann und Frau in der Beziehung emotional eingespannt sind, entwickeln sie mit der Zeit einen Tunnelblick, weshalb es immer schwerer wird die Situation nüchtern zu betrachten und wirklich Neues zu tun. Daher ziehen sich viele Krisen über mehrere Wochen oder Jahre bis Paare endlich entschließen eine Therapie zu machen oder sich zu trennen.
Ich bin der Meinung ein Großteil aller Scheidungen und Trennungen könnten vermieden werden, wenn wir bereit sind nicht nur an der Partnerschaft, sondern an uns selbst zu arbeiten. Leider haben viele Menschen große Angst davor, denn das würde bedeuten sich seinen eigenen Dämonen zu stellen. Wenn wir aber lernen, dass wir Schwäche, Verletzlichkeit und Schmerz zeigen und erleben dürfen, dann wird uns folgendes klar: Zum einen schafft es noch mehr Nähe und Tiefe zu dem Partner, weil man erlebt, dass man geliebt und akzeptiert wird trotz oder wegen der eigenen Schwächen/ Fehler. Und zum anderen erlebe ich für mich selber, dass eine Krise mich nicht zerstört, sondern stärker macht.

Fazit:

Ich kann Deinen Wunsch, dass er sich ändern soll, verstehen! Auch ich hatte oft solche Momente in früheren Tagen, besonders dann wenn ich mich emotional schlecht fühlte und mit mir nicht im Reinen war (Ärger, Verletzung, Traurigkeit, Stress, uvm.). Das war für mich ein Hinweis, besser mit meinen Gefühlen umgehen zu lernen, statt die Schuld auf ihn zu schieben. Das erfordert mentales und emotionales Training. Aber ich habe gelernt, dass ich die einzige Person auf dieser Erde bin, die mir beschaffen kann, was ich wirklich will! Niemand sonst ist für meine Wünsche verantwortlich! Das ist natürlich manchmal auch hart, weil man es gerne hätte, wenn andere das für einen tun. Aber andererseits bedeutet das wahre Freiheit! Die Freiheit zu tun und zu lassen was Du willst, liegt in Deiner Verantwortung! Daher lass Deinen Partner so sein wie er ist! Er ist nicht auf der Erde um Dich glücklich zu machen! Jeder Mensch ist hier, um sich selber glücklich zu machen! 
Oft haben wir in unserem Kopf ein festes Konstrukt davon wie eine Partnerschaft sein soll und dieses wollen wir unserem Partner überstülpen. Aber wir wissen, dass wir niemanden ändern können, außer uns selbst. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig auf sich zu schauen. Was will ich für mich verändern? Welchen Mangel spüre ich? Was brauche ich gerade wirklich? Auch wenn es heißt die Beziehung zu beenden. Aber jede Entscheidung, die aus vollem Herzen getroffen wird, ist immer die richtige Entscheidung, egal ob wir jemanden damit verletzen. Sei ehrlich zu Dir, Deinen Gefühlen und Deinem Partner. Du spürst die Wahrheit in Deinem Herzen und auch das was Du brauchst. Und genau das wird Dich befreien!
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Autorin:
Marina Hiebert

Systemische Coach, Therapeutin und Beziehungsexpertin
von Mind & Health – Die Liebe, die Du verdienst!

 

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